Bei den Sicherungssystemen im Kletterwald werden vier Typen unterschieden (nach EN 15567)

  • Selbstsicherung (Klettersteigsystem)
  • Permanentes Sicherungssystem
  • Durchlaufendes Sicherungssystem
  • Toprope Sicherung

Am häufigsten werden  Selbstsicherungssysteme verwendet, bei denen der Teilnehmer sich eigenständig auf den Plattformen in die nächste Übung einhängt. Selbstsicherungssysteme bestehen grundsätzlich aus zwei Karabinern, die nacheinander umgehängt werden und auf diese Weise die Sicherung der Teilnehmer gewährleisten.

 Permanent - Selbstsicherungssysteme, die auch als „kommunizierende Karabinersysteme“ bezeichnet werden. Es handelt sich um die Weiterentwicklung der Karabiner-Selbstsicherungs-Sets, bei denen während des Kletterns ein Karabiner nur dann aus der Sicherungslinie ausgehängt werden kann, wenn der andere dort eingehängt bleibt. Diese Systeme helfen die Gefahr des unbeabsichtigten Aushängens beider Karabiner zu reduzieren oder sogar vollständig zuverhindern

Durchlaufende Sicherungssysteme bestehen aus einer Sicherungslinie (Drahtseil oder Schiene), in die sich der Teilnehmer am Startpunkt eines Parcours einmalig einhängt oder eingehängt wird (mittels  Hakens oder Seilrolle). Das unbeabsichtigte Aushängen wird wie auch das selbständige Umhängen bis zum Ende des jeweiligen Parcours vollständig vermieden.

Bei der Toprope-Sicherung wird der Teilnehmer durch mindestens einen weiteren Teilnehmer gesichert. Dieses System wird üblicherweise bei erlebnispädagogischen Programmen verwendet und bedingt die Beaufsichtigung durch mindestens einen ausgebildeten Trainer. Das gegenseitige Sichern schult das Verantwortungsbewusstsein und bildet somit ein eigenes erlebnispädagogisches Element.

Wir handeln mit allen namhaften Produkten der verschiedenen Hersteller und können Sie je nach Anlage, über das für Sie optimale Sicherungssystem beraten.

chiliSCHARF Kommunikationsagentur - Video, Typo3, E-Marketing